Ab Anfang März führen wir in der Aichacher Straße Nord eine geschlossene Kanalsanierung im sogenannten TIP-Verfahren (Tight-In-Pipe) durch. Mit dieser grabenlosen Methode können wir einen stark beschädigten Kanal nachhaltig erneuern, ohne die Straße großflächig öffnen zu müssen.
🛠️ Was genau ist das TIP-Verfahren (Tight-In-Pipe)?
Das TIP-Verfahren ist eine spezielle Technik der grabenlosen Kanalsanierung. Dabei wird ein statisch selbsttragendes Kunststoffrohr in den bestehenden Kanal eingezogen. Das Besondere: Das neue Rohr übernimmt vollständig die statische Funktion. Der alte Kanal dient lediglich noch als Hüllrohr. Dadurch eignet sich das Verfahren besonders bei stark geschädigten Leitungen mit Deformationen, Scherbenbildung oder Muffenversätzen.
Vorteile des TIP-Verfahrens:
- Keine aufwendigen Tiefbauarbeiten mit großflächigen Aufgrabungen
- Deutlich geringere Beeinträchtigungen für Anwohner und Verkehr
- Faltenloser Einbau für eine hochwertige, langlebige Lösung
- Hausanschlüsse können grabenlos eingebunden werden
- Technisch geeignet auch bei stark beschädigten Altkanälen
Das Verfahren kommt gezielt dort zum Einsatz, wo herkömmliche Sanierungsmethoden – etwa ein Schlauchliner – nicht mehr möglich sind oder ein vollständiger Austausch wirtschaftlich und finanziell nicht tragbar.
Für den Verkehr kommt es lediglich zu lokalen Einschränkungen am Fahrbahnrand im Bereich der LEIPA-Einfahrt. Der Gehweg wird dort teilweise gesperrt, eine Umleitung erfolgt auf die gegenüberliegende Straßenseite beziehungsweise über die Paarstraße.
Mit dieser Maßnahme investieren wir gezielt in eine langlebige und sichere Abwasserinfrastruktur.
Wir bitten um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen.